Brigitte Reimann
Brigitte Reimann wurde 1933 in Burg bei Magdeburg geboren.
Nach dem Abitur arbeitete sie zunächst als Lehrerin, 1955 begann sie zu schreiben.
Als Schriftstellerin vertrat sie den Bitterfelder Weg, nach dem Autoren versuchen sollten,
durch Arbeit in Betrieben einen engeren Kontakt zum Volk herzustellen. 1960 zog sie nach Hoyerswerda,
wo sie bis 1968 wohnte. 1965 wurde sie mit dem Heinrich-Mann-Preis geehrt. Während der Jahre in Hoyerswerda
arbeitete sie im Kombinat Schwarze Pumpe. Aus dieser Tätigkeit heraus schrieb sie 1961 den Kurzroman Ankunft im Alltag.
Er gab der so genannten Ankunftsliteratur den Namen. Sie war in dieser Zeit (1959 bis 1964) mit Siegfried Pitschmann
verheiratet, mit dem sie mehrere gemeinsame Werke schuf.
Von 1968 bis zu ihrem Tod 1973 wohnte sie inNeubrandenburg um sich ihrem einzigen Roman "Franziska Linkerhand" zu widmen.
Das Buch blieb jedoch unvollendet, da die Autorin 1973 nach langjähriger Krebserkrankung in Berlin verstarb.
Brigitte Reimann erfuhr postum zahlreiche Ehrungen anlässlich ihres 70. Geburtstages im Jahr 2003.
Die ständige Ausstellung zu Brigitte Reimann im Literaturzentrum Neubrandenburg zeigt Dokumente aus dem
Nachlass und der Sammlung, darunter die Handschrift des letzten Kapitels vom Roman Franziska Linkerhand.
Weitere Informationen:
Brigitte-Reimann-Literaturhaus
Brigitte Reimann Gesellschaft e.V.
Gartenstraße 6
17033 Neubrandenburg
Tel.: 0395 5719183
Fax: 0395 579188
www.literaturzentrum-nb.de
www.brigittereimann.de
Marie Hager

Marie Hager wurde am 20.März 1872 in Penzlin geboren.
Nach Ihrer Schulausbildung begann sie eine Gesangsausbildung, die sie jedoch abbrach, und sich 1904 der Malerei widmete.
Sie wurde Schülerin von Max Uht und später von Eugen Bracht, Hans Licht und Ernst Kolbe.
Als Landschafts- und Architekturmalerin erlangte sie schnell Anerkennung und ihre im spätimpressionistischen Stil geprägten Bilder
wurden ab ca. 1910 auf großen Ausstellungen in Berlin München und Hannover ausgestellt.
Sie war keine Freundin von Ateliermalerei, sondern war zu jeder Jahreszeit mit Staffelei und Malwerkzeug im Freien.
1921 zog sie um nach Burg Stargard und lebte dort bis zu ihrem Tod im Jahr 1947.
Sie baute dort ein Haus, das heutige Marie Hager Haus indem der Sitz des Marie Hager-Kunstverein-Burg Stargard e.V. ist.
Er hat die Aufgabe übernommen, den Nachlass zu verwalten und zu erforschen.

