Schloss Mirow

Schloss Mirow







Das Schloss

besteht in seinem Kern noch aus Teilen des Vorgängerbaus von 1708, der bei dem Brand 1742 partiell zerstört wurde. Der barocke Festsaal stammt noch von 1710. Das heutige Schloss wurde von 1749-52 im Auftrag Adolf Friedrich III. nach Plänen von Christoph Julius Löwe erbaut. Es handelt sich um einen kleinen, zweigeschossigen Bau mit dem Grundriss eines H mit kurzen, risalitartigen und dreistöckigen Flügeln. Die Fassaden des elfachsigen Schlosses sind nur sparsam geschmückt, sowohl der mittlere Hof- wie auch der gartenseitige Risalit sind mit einem einfachen Giebel bekrönt. Das Raumgefüge lehnte sich an die französischen Landschlösser des 18. Jahrhunderts an. Die ehemals wertvolle Einrichtung soll unter anderem von bereits in Sanssouci tätig gewesenen Künstlern stammen, hiervon ist allerdings kaum ein Werk noch vorhanden. Nach dem Auszug des herzoglichen Familie stand das Schloss schließlich immer wieder für längere Zeit leer.

Kavalierhaus









Kavaliershaus

Da das Mirower Schloss für eine üppige Hofhaltung zu bescheiden dimensioniert war, wurde der Hofseite von 1756 bis 1758 das Kavaliershaus für den Hofstaat gegenüber gestellt. Der spätbarocke Bau entspricht dem eigentlichen Schloss in Breite und Fensterzahl und formt mit diesem einen umschlossenen Hof, wodurch ein herrschaftliches Ensemble gebildet wurde. Nach einem Brand im 19. Jahrhundert und teilweiser Zerstörung wurde das Kavaliershaus anschließend wieder hergestellt. Beide Gebäude, Schloss und Kavaliershaus, werden seit kurzem saniert. Die Außenfassaden sind bereits fertiggestellt, im Inneren der Gebäude wird noch gearbeitet. Während das Schloss künftig unter anderem als Museum dienen soll, ist das Kavaliershaus für kulturelle Veranstaltungen vorgesehen.

Quelle:wikipedia.de